
Sagte ich schon einmal, dass es mir sehr schwer fällt, eine Hochzeitskarte zu werkeln?
Und dann war diesmal noch eine typisch-kitschige gewünscht, mit viel Herzchen und Glitter und noch mehr Glitter. Tatsächlich habe ich soviel davon verwendet, dass hier sogar der Boden leicht glimmert; bisschen Schwund ist immer.
Bitte nicht über die Materialliste erschrecken, ich muss endlich damit anfangen, auch „Basics“ wie meinen Papierschneider aufzuzählen. ;)

Ihr seht, glitzertechnisch habe ich nicht zu viel versprochen bei dieser Hochzeitskarte. Um diesen bombigen Glittereffekt zu erhalten, habe ich normales Kopierpapier (not recommended!) in drei Schichten embosst. Eigentlich hätten auch zwei gereicht, aber mir war das Pink nicht pink genug. Also 2xpink + einmal transparenter Glitzer = Ultraglitter. Definitiv keine Empfehlung für hutzeliges Kopierpapier; das wellt sich durch die Hitze beim Embossen, es rollt sich regelrecht zusammen.
Die Karte hat die Maße 6×6 Zoll. Dafür habe ich mir die Front mit 6×6″ zurechtgeschnitten und eine separate Rückseite mit 6×7″. Falzen, zusammenkleben, fertig. Auf diese Weise kann man sich so ziemlich jede Kartengröße selbst gestalten! :D
Die Kartenfront besteht aus vier Schichten; logischerweise die Klappkarte als Basis. Darauf ein Stück rotglitzerndes Papier und darüber das gestanzte Muster. Weil die Teile unterschiedlich groß sind, sieht dieser Unterbau recht unschön aus – um das zu kaschieren, wurde etwas erhaben das Panel mit dem ausgestanzten Herz aufklebt. Wer jetzt pingelig ist, zählt die rumfliegenden Herzchen noch als eigene Schicht, aber wir wollen mal nicht so sein, gell.

