[Werkeltisch] #8o – „blue skies“

Jetzt wurde es doch ein anderes Set, mit dem ich werkle. ;) Geplant war ja „hello sunshine“, es wurden aber doch die tollen Heißluftballons aus dem Set „blue skies“. Als nächstes kommen die niedlichen Vögelchen, versprochen. :D

Mein erster Versuch mit Copic Markern. Ich bin milde erstaunt, dass es doch so gut geklappt hat und total verliebt in diese Stifte. Blöd nur, dass die Dinger so wutzig teuer sind.. aber Spaß macht es definitiv und mööglicherweise lege ich mir noch ein paar Farben zu.

Karte "blue skies" mit lawn fawn & Ranger | fraeulein-nebel.org

Das Aquarellpapier wurde mit Distress Ink bearbeitet und dank einiger Fingerabdrücke habe ich sogar sowas wie Wolkenmuster geschafft. Schon lustig, wenn man seine Finger anschaut – alles blau! – und denkt „NAIIIIIN, meine Farben!“. Und dann feststellt, hey, der Effekt ist cool.
Die Ballons wurden gestempelt, coloriert und teilweise mit einer Technik namens „paper piercing“ aufgehübscht. Klingt voll doll, heißt aber nur, dass z. B. die Fähnchen seperat gestempelt, coloriert, ausgeschnitten und geklebt wurden. Sorgt für etwas mehr Dimension auf der Karte und sieht schick aus.

Für die Beste da draußen. :eek:

Material

Papier: SU! „vanille pur“, Aquarellpapier
Tinte & Farben: Ranger Distress Ink „salty ocean“, „tumbled glass“, „faded jeans“, „crushed olive“, VersaFine „onyx black“, Memento Dual Marker „tuxedo black“, Memento „tuxedo black“, Copic Marker CIAO, Wink of Stella „clear“
Stempel: lawn fawn „blue skies“, kesi’art „je pense a toi“
Stanzen: SU! Kreisstanze 1 3/8″, Sizzix Framelits „circles“
Sonstiges: Falzbein, Fiskars Papierschneider, SU! Stampin’ Dimensionals, Ranger InkBlending Tool, Ranger Glossy Accents

[Werkeltisch] #79 – „wonderful friend“

Nochmal mit den tollen Techniken der Jennifer McGuire. Es macht süchtig!

Kinder, ich gebe zu, diese Karte war ursprünglich ein Fail. So sehr fail, dass das bunte Panel sogar schon im Müll lag. Ich habe es geschafft, trotz Papierschneider, zwei von vier Seiten schief zu schneiden. Nicht viel, aber genug, dass es auffällt, wenn man das Ding gerade auf eine Basis kleben will. Meh. Was war ich grantig. Und deswegen.. Kurztripp in die Papiertonne, danke.
Besonnen habe ich mich glücklicherweise. Das Panel kann man von der ersten Base abknibbeln und.. na gut, dann wäre es halt kleiner als geplant. Aber die Seiten könnte man ja auch wieder richten. Muss Aki halt besser aufpassen, ne?
Das ist übrigens auch etwas, was ich aus den Videos von Jennifer gelernt habe – nichts wegwerfen, irgendwie kann man das verhunzte Stück noch nutzen. Und siehe da – die Frau hat Recht!

Karte "wonderful friend" mit SU! & HeroArts | fraeulein-nebel.org

Also wurden die Seiten begradigt. Eine neue Panel-Basis geschnitten, alles schön gerade. ;)
Das nächste Problem war die eigentliche Basis – dunkelblaue zweite Base, was nimmt man da als Grundfarbe? Ich wollte etwas neutrales, aber kein weiß oder creme. Grau! Ein schönes, helles Grau gab mein Papiervorrat sogar her, was freu ich mich. <3 Also fertig gemacht, Freude. Nur war mir die Karte zu leer. Mit Kreis und Streifen habe ich tatsächlich eine für mich passende Möglichkeit gefunden, ein Sprüchlein unterzubringen - ohne dass der lebhafte Hintergrund zu unruhig wird. Mag ich. So. Wenn jeder Fail so ausgeht, dann fische ich gerne mehr Zeugs aus der Tonne. Gefällt's euch auch? :)

Material

Papier: SU! „mitternachtsblau“, „schiefergrau“, Aquarellpapier
Tinte & Farben: Ranger Distress Ink „salty ocean“, „seedless preserves“, „peacock feathers“, „crushed olive“, VersaMark
Stempel: Hero Arts „Spice Market Large Petal Background“, SSS Stempel „you“
Stanzen: SU! Kreisstanze 1 3/8″, Sizzix Framelits „circles“
Sonstiges: Falzbein, Fiskars Papierschneider, SU! Stampin’ Dimensionals, Ranger InkBlending Tool, Embossingpulver (transparent), Heißluftföhn, Bügeleisen

[Werkeltisch] #78 – Iron-Off Embossing: Indian Summer

Es wird indisch. Oder so ähnlich. Zumindest mutet der frisch gekaufte Hintergrundstempel ziemlich indisch an, oder? Und die tollen Knallfarben unterstützen den Bollywood-Effekt noch ein wenig, finde ich.
Die genutzte Technik nennt sich „Iron-Off Embossing“: Dabei wird normal mit klebriger Tinte gestempelt, Embossingpulver darauf geschmolzen – und nachdem alle Farben aufgetragen sind, wird das Pulver weggebügelt.

Wie bitte, gebügelt?
Genauso, richtig gelesen. Bei Jennifer McGuire gibt’s ein Video zur Technik. Das Ganze ist auch gut verständlich, wenn man nicht viel Englisch versteht, man sieht alles recht deutlich im Video. Außerdem zeigt Jennifer nicht nur zur „Iron-Off“-Technik, sondern auch gleich den Wasserfarb-Effekt, den ich nachgewerkelt habe.

Karte mit Iron-Off Embossing "Indian Summer", mit SU! & HeroArts | fraeulein-nebel.org

Überhaupt, von Jennifer kann man viel lernen. Sie ist die Technik-Queen unter den Kartenwerkerln, die ich so verfolge – echt irre, was die Frau in ihrem Craftroom anstellt. Im Leben wäre ich nicht darauf gekommen, mein Embossingpulver einfach wieder von der Karte wegzubügeln. Sehr cool, das. Übrigens ließ sich das Embossingpulver problemlos abbügeln, mit einem Stück Kopierpapier zwischen Karte und Bügeleisen hat das wunderbar geklappt.
Wie gefällt’s euch? :)

Material

Papier: SU! „mitternachtsblau“, Aquarellpapier
Tinte & Farben: Ranger Distress Ink „salty ocean“, „seedless preserves“, „peacock feathers“, „crushed olive“, VersaMark Ink
Stempel: Hero Arts „Spice Market Large Petal Background“
Stanzen:
Sonstiges: Falzbein, Fiskars Papierschneider, SU! Stampin’ Dimensionals, Ranger InkBlending Tool, Embossingpulver (transparent), Heißluftföhn, Bügeleisen