[Werkeltisch] #134 – Geschenkverpackungen #maluAdvent

Willkommen zum 22. Kalendertürchen des #maluAdvent!
Ich öffne heute mein letztes Türchen für euch – und dahinter verbergen sich neben ziemlichem Chaos im Werkelzimmer auch ein paar vollendete Geschenkverpackungen. :D Überall liegt Zeug, Reste von Geschenkpapier und was weiß ich noch, was alles. Und irgendwo darunter müsste ein Teil von meinem Stempelpositionierer liegen – das ist wohl verloren, bis ich das nächste Mal aufräume, ich finde es momentan einfach nicht wieder.

So. Geschenke verpacken. Gibbet drölfzig Möglichkeiten: ganz klassisches Geschenkpapier, mit oder ohne Tag dran, zusätzliche Deko oder nicht.. drei Möglichkeiten zeige ich euch, die ich schon ausprobiert und für schick befunden habe. Bestimmt habt ihr wenigstens eine schon im WWW gesehen – vielleicht aber auch nicht.
Und wenn ich – wie zu Weihnachten – mehrere Geschenke verpacke, versuche ich ein paar Elemente in alle Verpackungen reinzukriegen. Diesmal Packpapier, ganz klar. Außerdem weiße Papierdeckchen und bunte Kreise.
Das schöne dran ist übrigens, dass man mit allen drei Varianten nicht festgefahren auf “Weihnachten” ist, sondern für alle Gelegenheiten abwandeln kann. :)

maluadvent_verpackung01

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[Tagebuch] Weihnachtsdeko – ein Versuch #maluAdvent

Willkommen zum 20. Kalendertürchen des #maluAdvent!
Wisst ihr.. erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So sagt man doch. Heute berichte ich euch von meinen Deko-Versuchen..

Ich sag’s euch, als Missi, Lara und Ulli mit mir zusammen Ideen gewälzt haben, da war ich Feuer und Flamme für einen Deko-Post. Mein eigener kleiner Deko-Post, mit vielen fancy Bildern und überhaupt, die Wohnung als kleines Weihnachtswunder. Oder so ähnlich.
Schließlich ist es das erste Weihnachten in der eigenen Wohnung, das erste Mal konnte und wollte ich mir Gedanken über die Deko machen! Wuzaah!

Die Vorgeschichte – Deko bei anderen

Meine Schwiegermutter in spe ist der totale Weihnachtsmensch. Der Tannenbaum muss deckenhoch sein und wird über und über dekoriert. Auf sämtlichen Fensterbänken und auf ihrem Schreibtisch entstehen mit viel kleiner Deko, Watte und viel Liebe zum Detail Schneelandschaften. Lichterketten versteckt sie in jedem Blumentopf und ein paar über die Bücher drapiert, das sieht doch auch schön weihnachtlich aus!
Meine Mutter dagegen mag es eher schlicht zu Weihnachten. Ein bisschen Deko vor der Tür, mal in Form eines Türkranzes oder als Gesteck im schicken Topf. Im Haus selbst waren – und sind – es kleine Akzente. Ein, zwei Holzengelchen an Schranktüren, Papiersterne am Fenster und seit zwei? Jahren eine unglaublich niedliche Weihnachtspyramide mit vielen bunten Figuren. Und ein Weihnachtsbaum, weil ich den haben wollte – Weihnachten ohne Baum, das geht gar nicht!
Dieses Jahr fiel der dann auch weg; dafür ist ein schlichtes aber schönes Metallgestell in Tannenbaumform eingezogen, das ein wenig mit Kugeln dekoriert wurde.

Und bei uns?

Ich selbst wollte also ein Mittelding. Für die Wohnungstür hätte ich gerne einen Kranz oder eine Girlande gehabt. Diese Pompom-Girlanden aus Wolle zum Beispiel, die gefallen mir total gut!
Der Plan war also, aus grüner, roter und cremefarbener Wolle Pompoms zu werkeln und die schön an die Tür zu hängen. Glücklicherweise musste ich keine Wolle kaufen – die Restekiste gab noch viel her – sonst hätte ich mich wahrscheinlich grün/rot/cremefarben geärgert. Pompoms wickeln ist nämlich eine stupide, saumäßig lange Angelegenheit. Ich wickelte und wickelte und wickelte.. und am Ende sah der Pompom doch noch gerupft aus und gar nicht fluffig-rund. Und davon mindestens 20 wickeln? No way.
Und so starb der Traum der Pompomgirlande. Ein halbherziger Plan B sah eine Papiergirlande vor – aber weil Aki sich gedanklich an der Wollversion festgebissen hatte, gefiel ihr keine Idee für die Papierversion.

Okay – wenn vor der Tür schon kein Weihnachten, dann bitte dahinter!
Im Wohnzimmer wollte ich – auf den Boxen des Helden, hihi – kleine Deko-Weihnachtsbäume aufstellen. Die wollte ich aus Schaschlick-Spießen und getrockneten Orangenscheiben machen, als Basis eine kleine Holzscheibe. Habe ich mittlerweile auch alles zusammen, alles gekauft.. und nun fehlt mir zu meinem Glück ein kleiner Bohrer, damit ich ein Löchlein in die Holzscheiben bohren kann. Der Held, für ein paar Tage außer Lande, hat die irgendwo in seinem Werkelzimmer, in irgendeiner Schublade und ihm fällt am Ende der Welt nicht ein, wo er sie hat. Und danach kramen will ich nicht; also liegt dieser Traum auf Eis, bis der Held wieder bei mir ist. :mad:
Aussehen soll das übrigens so wie hier bei Christine.

Was es dann wirklich wurde…

“irgendwas mit Tannengrün” wollte ich auch machen. Ein bisschen von den drei Bünden habe ich für meinen “Adventskranz” verwendet. Und das war es. Theoretisch könnte ich mir am Montag noch flott einen Kranzrohling im Baumarkt holen und das Projekt “Türkranz” wieder aufleben lassen, oder? Und bevor das auch wieder unter #weihnachtsfail abgeheftet wird, sollte ich vielleicht Frau Mutter fragen, wie man das am besten macht.. :twinkle:

#maluAdvent - Adventskranz

Okay, wenigstens das Kerzending hat funktioniert. Halbwegs, weil 100% zufrieden bin ich nicht, aber.. was soll’s! Es ist nett und hat vier Kerzen. Mal nicht zu perfektonistisch sein! Rechteckig in schickem Untersetzer übrigens, weil für etwas rundes auf unserem Tisch kein Platz ist, wenn man noch dran essen mag. Zumal der Esstisch für das nächste große Ding sowieso verkleinert und ziemlich an die Wand gerückt werden musste, weil.. Weihnachten ohne Baum ist kein Weihnachten!
Und ich präsentiere euch stolz die einzige Weihnachtsdeko, die wirklich funktioniert hat – unseren Baum.

#maluAdvent - Weihnachtsbaum 2015

Die Spitze hat der Held im obersten und hintersten Regal im Baumarkt entdeckt. Die Lichterketten sind von meinen Eltern geborgt und die Kugeln günstig im €-Laden erworben. Außer die eine große ziemlich in der Mitte, die ist ein Geschenk meiner Mutter. :eek:
Der Held hat in mühevoller Kleinarbeit alle Lichter einzeln festgesteckt (und dabei geflucht wie ein Rohrspatz, aber er wollte es so). (Ich hätte die Ketten nämlich einfach nach Gusto gehängt und nur vereinzelt was an Ästen festgemacht.) (Wäre also fast wieder ein Fail geworden, das Baumschmücken! :ded: )

Vielleicht bin ich kein Deko-Mensch.

Jedenfalls, lange Rede, kurzer Sinn. Weniger ist manchmal mehr. Und ich habe festgestellt, dass Frau Mutter mich weihnachtstechnisch doch mehr geprägt hat als nur mit dem Wunsch nach roten und goldenen Kugeln. Ich wollte mir ein Deko-Wunderland bauen, wie ich es bei drölfzig anderen Leuten, vornehmlich im Internet, gesehen habe – sieht ja alles so toll aus und so schick und die sagen alle, das gehe schnell und einfach. Pustekuchen. Was da so schön aussieht, muss noch lange nicht in die eigene Wohnung passen. Und manchmal macht man was fertig und “in echt” sieht das Teil dann gar nicht mehr so schön aus wie auf den Bildern. Oder wie bei der Freundin im Wohnzimmer.
Nächstes Jahr lasse ich mich nicht mehr stressen vom Dekowahn. Ich werde mein Bäumchen aufstellen (lassen) und das nach Herzenslust dekorieren. Und vielleicht noch ein, zwei Papiersterne basteln, wie Neele und Patrick. Die habe ich übrigens auch dieses Jahr gebastelt – drei davon wurden gerade und symmetrisch genug, dass sie nun die Küche zieren dürfen.

Erzählt mal, was sind eure persönlichen Weihnachts-Deko-Fails? Was hattet ihr vor und es hat überhaupt nicht geklappt? Oder umgekehrt – was lief erst total schief und wurde dann ganz toll? Ich kann nicht die einzige sein, wo die Dekogeschichte so schief ging, oder? :twinkle:

Ich hoffe, ihr habt bisher Spaß mit dem #maluAdvent! Wenn ihr nochmal bei den anderen drei Damen reinschauen wollt, hier geht’s zur Komplettübersicht. Bei facebook und instgram findet ihr die Aktion unter dem Hashtag #maluAdvent . :)

[Werkeltisch] #133 – Kekstüten-Topper #maluAdvent

Willkommen zum 17. Kalendertürchen des #maluAdvent!
Mit riesengroßen Schritten geht es auf Weihnachten zu und langsam wird es hektisch um uns rum. Was ein Wortspiel. Wie sieht’s bei euch aus? Noch Plätzchen über oder vielleicht sogar extra welche für Kollegen und Freunde gebacken?
Ich zumindest wollte ein paar Tütchen an die Kolleginnen verschenken und habe mir Gedanken um die Deko gemacht. Es fielen mir “Kekstüten-Topper” ein – es gibt sicher ein “offizielles” Wort für dieses Pappteil an einer Verpackung, aber ich komme gerade nicht drauf. Schaut selbst!

Kekstütentopper #maluAdvent | © fraeulein-nebel.org

Es braucht praktischerweise auch gar nicht viel. Vielleicht habt ihr vom letzten Papierkauf für die Weihnachtskarten noch ein paar Papierstücke über? Wie praktisch! :twinkle:

Ihr braucht:
• Kekse, Süßigkeiten, was ihr halt verpacken wollt
• Keks- oder Pralinentüten
• Papier – unifarben oder Dekopapier, nach Geschmack
• Stifte, Washitape, Stanzteilchen aus Papier, …
• Tacker

Die Tüten werden gefüllt, logisch. Messt jetzt nach, wie viel von eurer Tüte ihr “verdecken” wollt und messt danach euer Papier ab. Sagen wir, die Tüte misst X x 15cm in der Höhe und ihr wollt 5cm der Höhe im Papiertopper verstecken; das Papierstück misst jetzt X x 10cm. Das Stück Papier in der Mitte falten – und die Basis steht!
Verzieren könnt ihr jetzt mit Washitape, Papierresten, Stempelabdrücken.. was das Herz begehrt.

Oben seht ihr drei Varianten; einmal mit Dekopapier, einmal nur Washi und Washi+Stanzteil. :) Da sind euch wirklich keine Grenzen gesetzt! Sehr schick wäre sicher auch Wasserfarbe auf Aquarellpapier oder sandfarbener Grund mit weißen Kritzeleien drauf.

Zum Verschließen habt ihr mehrere Möglichkeiten. Ich bevorzuge die Tacker-Variante; dafür wenigstens die beiden unteren Ecken zusammentackern – und natürlich darauf achten, dass ihr die Tüte mittackert! So verschließt ihr das Ganze sicher, aber die Tackernadeln passen eben nicht zu jedem Design. Klebeband funktioniert auch, ist aber mehr Aufwand. Da muss die Tüte geschlossen werden, dann die Vor- und Rückseite vom Papier gerade an die Tüte geklebt werden.. ich fand’ das eher frickelig. Aber jeder wie er mag, die Möglichkeit ist da und es sieht gut aus!

Viel Spaß beim Nachbasteln – die Deko eignet sich übrigens auch für Geschenkgelegenheiten fernab von Weihnachten.. :)
Ich hoffe, ihr habt bisher Spaß mit dem #maluAdvent! Wenn ihr nochmal bei den anderen drei Damen reinschauen wollt, hier geht’s zur Komplettübersicht.
Morgen hat Missi was Schönes für euch im Gepäck, gestern gab’s bei Lara sehr schöne Printables für Weihnachtskarten.

PS: Die Tüten oben sind nur Anschauungsmaterial.. die für meine Kolleginnen waren deutlich größer. :twinkle:

Material

Papier: SU! Cardstock “schokobraun”, Dekopapier von Aldi Süd und Action
Tinte & Farben: Gelstifte
Stempel:
Stanzen: SSS “Eliza snowflake”
Sonstiges: Schere, Falzbein, Tacker, Klebeband