[Werkeltisch] #75 Mini-Milchkarton

Vor einer kleinen Weile bin ich bei Nadine drüben über ein Video gestolpert. ’ne schöne Anleitung für einen Mini-Milchkarton.
Ich muss ehrlich sagen, bisher habe ich mich immer vor den Dingern gescheut, obwohl total niedlich. Mir war nicht klar, wie einfach die zu machen sind und vorher habe ich nur welche gesehen, die mit oh-so-schicker Stanze entstanden sind – sie waren mir aber immer zu teuer oder von der Größe her nicht passend.

Mini-Milchkarton, mit SU! und Nadine Hößrich | fraeulein-nebel.org

So. Selbst ist die Frau, Nadines Video ist auch für mich gut verständlich und eigentlich braucht es auch gar nicht mehr als die Schnittanleitung – das Video ist ein Schmankerl bezüglich Dekomöglichkeit.
Mit Strukturpaste habe ich der Base süße Pünktchen verpasst, die Stoffblümchen aus den Tiefen meiner Kramkiste gekramt und mich über das kräftige Pink gefreut. Über selbiges freuten sich auch die ehemaligen Kolleginnen sehr, wir sind im Geheimen doch alle Mädchen. Auch noch mit 5o, hihi, so die Älteste. ;)
Gefüllt habe ich den Karton übrigens mit einem Rocher. Passt perfekt. Und essen auch alle Mädels gerne. Yey!

Material

Papier: SU! „kandiszucker“
Tinte & Farben: Versa Fine „onyx black“, weißer Gelstift
Stempel: Mia’s Stempelküche „Alles Gute zum Geburtstag“
Stanzen:
Sonstiges: Falzbein, Fiskars Papierschneider, Stencil SSS „falling snow“, Studio 490 Embossing Paste „weiß“, Stoffblümchen T€Di, Mini GlueDots, Mini-Klämmerchen

[Werkeltisch] #74 „thank you“ One Layer Card

Die Shadow Inks von Hero Arts finde ich ja ganz toll. Tolle Farben, schönes Ergebnis. Erst „splotchy“, also richtig fleckig, aber dann trocknen die Farben ganz ebenmäßig. Sogar, wenn man nachträglich noch kleine Farbfehler ausbessert, weil der Stempel nicht ganz aufgedrückt wurde. Yey! Heute habe ich damit eine „one layer card“ gewerkelt.

Karte "thank you" One Layer Card, mit Hero Arts und Avery Elle | fraeulein-nebel.org

Was Einfaches wollte ich haben, mich mal an einer sogenannten „one layer card“ probieren, eine Karte ohne zweite oder gar dritte Ebene. Mache ich relativ selten, ist mir während dem Werkeln aufgefallen, beziehungsweise das hier ist die erste, die ich auch zeige. Oder bewusst gewerkelt habe? Ich weiß es nicht genau, jedenfalls finde ich in meiner Foto-Übersicht keine zweite. ;)

Bisher fällt mir diese Art von Karten noch schwer, weil meistens viel mit „negative space“, also weißem Raum gearbeitet wird. Clean&Simple ist ein Kartenstil, der mir sehr gut gefällt, aber manchmal ein bisschen Mut braucht – Mut zum „weniger“, eben nicht noch ein Blümchen aufkleben wollen. Manchmal ist das gar nicht so einfach, oder? Man muss ähnlich viel planen wie bei einer Szenen-Karte, obwohl so wenige Elemente drauf sind.

Material

Papier: SU! „vanille pur“
Tinte & Farben:
Hero Arts ShadowInk „butter bar“, „bubble gum“, „pale tomato“, „green hills“, VersaFine „onyx black“
Stempel: AveryElle „oh happy day“, SSS „thanks“
Stanzen:
Sonstiges: Falzbein, Fiskars Papierschneider

[Werkeltisch] DiY – gerahmte Tafel

Lara hat von mir zum Geburtstag eine gerahmte Tafel bekommen. Und vorgeschlagen, dass ich doch eine Anleitung posten könnte, wie das Ding denn genau gemacht wird.
Und wisst ihr was? Das ist so einfach, dass ich kaum weiß, was ich groß dazu schreiben soll.

Ihr braucht
– Tafelfolie (gibt’s z. B. im Baumarkt)
– Heißklebepistole
– Bilderrahmen eurer Wahl
– Kreide
– Faden
– Deko und Schnickschnack (optional)

DiY: gerahmte Tafel | © fraeulein-nebel.org

So geht’s
Die Basis meiner Tafel ist ein Bilderrahmen vom blau-gelben Möbelschweden. Knickt hinten die Halterungen hoch, damit ihr ans „Innenleben“ kommt, nämlich die Plastikplatte, die später eigentlich euer Bild schützen soll.
Auf diese Platte klebt ihr die Tafelfolie; fangt an einer Seite an und zieht vorsichtig die Schutzfolie ab. Mit einem Falzbein, Lineal oder einfach euren Händen immer wieder entstehende Luftblasen unter der Folie rausstreichen. Ihr wollt schließlich eine glatte Schreibfläche! ;)
Nach erfolgreichem Bekleben die Platte mit Folie wieder in den Bilderrahmen packen; Halterungen zu, fertig.

Die Basis, wie gesagt. Simpel, gelle?
Das Stück Kreide wird mit Faden umwickelt, Knoten rein und hinten am Bilderrahmen festgeklebt; Klebestreifen funktioniert genauso gut wie Heißkleber. Weil mir das 0815-Papier um das Kreidestück zu langweilig war, habe ich hier Scapbookingpapier zurecht geschnitten und drumrum geklebt.

Für die Deko habe ich Bastelfilz, ne Klebeperle, BigShot und eine Stanze von „die-namics“ (royal rose) verwendet; das Blümchen wird gestanzt, mit Heißkleber zusammengeklebt und zusammen mit den Filz-Blättern auf den Rahmen geklebt, was den Faden mit der Kreide nochmal extra festhält.

Material

Papier: Tafelfolie
Tinte & Farben:
Stempel:
Stanzen: die namics „royal rose“
Sonstiges: IKEA Bilderrahmen: NYTTJA, Tafelfolie, Heißklebepistole, , Bigshot, Baker’s Twine, Bastelfilz, Klebeperle T€Di