[Hohe Küche] Zuckerkuchen

Hohe Küche

Kuchen! Kuchen geht immer, gelle? :)
Heute im Ofen.. Zuckerkuchen. Easy-peasy, glaubt mir. Das Rezept habe ich von meiner Mutter – und die hat es von ihrer, also mal wieder ein Mami-Rezept. Die Omas backen die besten Sachen, gelle? Und glaubt mir, der Zuckerkuchen sieht vielleicht nicht super-spektakulär aus, aber er ist sehr lecker. :eek:

Rezept: Zuckerkuchen | fraeulein-nebel.org

Man braucht:

für den Teig
– 125g Butter/Margarine (ODER: 60g Butter/Margarine und 60g Joghurt)
– 2 Eier
– 80g Zucker
– 250g Mehl
– 2 TL Backpulver
– 1-2 Schlucke Milch

– Zucker/Zimt-Zucker-Mischung
– einige (kleine) Butterflöckchen

außerdem:

– Rührschüssel
– Handrührgerät
– Kuchenblech (rund)
– Fett oder Backpapier fürs Blech

die Zubereitung

Der benötigte Teig ist ein normaler Rührteig.
Mischt dafür Eier, Zucker und die weiche Butter zusammen, schlagt das Ganze schaumig. Das Backpulver dazugeben, ebenso das Mehl. Wer möchte, kann das Mehl sieben – es ist kein Muss, funktioniert auch ohne. Die Milch nach Gusto dazugeben und lieber mit wenig anfangen – wenn der Teig zu fest wird, einen Schluck dazu und weiterrühren.

Ich habe dieses Mal die etwas kalorienfreundlichere Teigvariante gemacht und die Hälfte der Butter, also das Fett, durch Joghurt (0,1%) ersetzt. Funktioniert wunderbar, keinen Unterschied beim Geschmack oder auch in der Konsistenz des fertig gebackenen Kuchens. Solltet ihr diese Version probieren wollen – seid gewarnt. :D Der Teig wird furchtbar klebrig und zäh, und lässt sich nur mit viel Mühe auf dem Blech verteilen. Ein nasser Löffel sollte da Abhilfe schaffen, habe ich mir sagen lassen, selbst konnte ich es noch nicht probieren. Das nächste Mal dann!

Wenn der Teig verteilt ist, werden Butterflöckchen sowie eine großzügige Menge an Zucker oder Zimt-Zucker-Mischung über den Teig verstreut. Der Kuchen-to-be darf bei ~195°C für etwa 20min in den Ofen. Schaut aber bitte immer mal wieder danach, da jeder Ofen anders ist – ihr wollt keinen verbrannten Kuchen. :twinkle:

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Hunger!

[Hohe Küche] Quiche Lorraine

Hohe Küche

Es gab Quiche. Nach “Familienrezept”, wir backen die seit drei Generationen so. Klingt länger als es ist, aber.. so ist es halt. :twinkle: Ganz einfach, superlecker und überaus anfängertauglich.
“Das ist viel zu einfach für sowas leckeres!” – Zitat Held Ende. Wirklich, er war total überrascht, wie simpel so eine Quiche zu machen ist.
Ich weiß übrigens nicht, wie “original” das Rezept wirklich ist – zumal die Füllung bei uns immer mal wieder wechselt, allein schon deswegen, weil ich kein Fleisch esse. Man kann da sehr kreativ werden. :)

Rezept: Quiche Lorraine | fraeulein-nebel.org

Man braucht:

für den Teig
– 250g Mehl
– 125g Butter/Margarine
– 1 Ei

für die Füllung

– 250g crème légère / saure Sahne
– 4 Eier
– Salz, Pfeffer
– Schinkenwürfel – Krabben – Räuchertofu – Gemüse – was das Herz begehrt und die Küche hergibt

außerdem:

– Rührschüssel
– Handrührgerät
– Mini-Nudelholz
– Auflaufform

die Zubereitung

Für den Teig mischt ihr Mehl, Butter und Ei zusammen – ich knete diesen Teig am liebsten mit den Händen, bzw. mehr mit dem Handballen. Wenn eine glatte Masse entstanden ist, kann der Teig in die Form gegeben werden. Die muss man übrigens nicht fetten, der Teig enthält genug Fett, dass nix klebt. Ausrollen und einen Rand hochdrücken – fertig ist dieser Schritt. Es ist übrigens egal, ob ihr eine runde oder eckige Form verwendet, funzt beides.

Die Eier, crème légère und Gewürze zusammenmischen, am besten kurz mit dem Rührgerät durchgehen. Die Masse nun auf den Teigboden geben – die herzhafte Füllung kommt erst anschließend dazu, sonst habt ihr in der Mitte einen Berg und nichts am Rand.
Die Füllung, nun ja, wie gesagt, kaum Grenzen. Oben auf dem Bild seht ihr halb&halb – für den Helden mit einem Päckchen Schinkenwürfeln, für mich mit Krabben. Erfolgreich getestet wurde auch Räuchertofu, Schnittlauch und auch klein geschnittenes Gemüse. Quiche ist ein super Gericht zum Reste verwerten, werdet da ruhig kreativ!

Die Quiche darf nun bei 180°C in den Ofen wandern, es dauert – je nach Ofen – ungefähr 30 Minuten, bis die Masse gestockt und gebacken ist.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Hunger!

[Hohe Küche] Apfel-Grieß-Auflauf

Hohe Küche

Neulich hatten der Held und ich süßes Abendessen: Apfel-Grieß-Auflauf. Aber nicht, dass ihr denkt, wir leben hier nur von Nudeln, Waffeln und Grießauflauf! Zwischendurch gibt’s auch mal was gesundes! Rezepte folgen auch, als Beweis.
Wobei der Auflauf hier gar nicht sooo sündig ist, er macht nämlich ziemlich satt. Ins Fresskoma futtern, das dauert also nicht so lange. :twinkle:

Rezept: Apfel-Grieß-Auflauf | fraeulein-nebel.org

Man braucht:

– 750g säuerliche Äpfel (Boskop oder Braeburn)
– 4 Eigelb (Eiweiß aufheben!)
– 150g Zucker
– Zitronenschale (oder Zitronenaroma oder Zitronensaft)
– 1 Pck Vanillezucker

– 500g Quark (Magerstufe geht auch gut)
– 125g Grieß (Hartweizen)
– 1/2 Pck Backpulver
– 4 Eischnee

– Zimt/Zucker-Mischung (optional)

außerdem:

– Rührschüsseln
– Küchenmesser
– Handrührgerät
– Auflaufform

die Zubereitung

Die Eier werden getrennt – dabei bitte keinen Teil der Eier wegkippen, das wird beides gebraucht.
Eigelb, Zitrone, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig rühren – dann den Rest der Zutaten zugeben. Der Grieß kann einfach in die Masse gemischt werden und muss nicht vorher quellen! Alles vermengen, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Die Äpfel werden geschält und wahlweise in Würfel oder in Scheiben geschnitten. Ich habe beide Varianten probiert, es funktioniert. Bei der Variante mit Apfelscheiben lässt sich der Teig besser verteilen und beim Essen hat man gefühlt mehr Äpfel, weil bei jedem Bissen wenigstens ein Stück dabei ist. Ist etwas mehr Aufwand, weil das Schnippeln länger dauert, würde ich aber favorisieren.

Dann wird die Auflaufform (nach Belieben) gefettet; ich habe es bei beiden Durchgängen vergessen und der Auflauf kam recht gut aus der Form. Nun wird geschichtet: Teig, Apfel, Teig.. bis die Schüsseln leer sind. Als besonderes Schmankerl kann die letzte Apfelschicht noch mit einer Zimt/Zucker-Mischung bedeckt werden, das schmeckt ultra lecker.
200°C Umluft, 35 Minuten backen – die Backzeit variiert je nach Ofen, schaut zwischendurch mal kurz nach eurem Auflauf. Und noch ein Tipp zuletzt: Wenn was übrig bleibt.. der Auflauf schmeckt auch am nächsten Tag kalt noch lecker.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Hunger!