[Hohe Küche] Kirschtörtchen

Meine Eltern haben im Garten einen recht großen Kirschbaum, den wir die letzten Tage abgepflückt haben. Soweit es uns möglich war – mein Vater, wackelige Leiter und relativ hoher Baum.. keine so gute Kombi, der Gute hat nämlich ein kleines Problem mit der Höhe. Ist aber nunmal der Größte, wenn mein Held nicht gerade greifbar ist. Und er war auch ganz tapfer, mein Herr Vater, kiloweise Kirschen hat er uns vom Baum geholt.
Marmelade wurde draus gemacht, das Backen mir überlassen. Kirschtörtchen sind es geworden – sind ganz einfach, brauchen aber ein wenig Zeit.

Rezept: Kirschtörtchen | fraeulein-nebel.org

Man braucht:

Für den Teig:
– 125g Butter/Margarine
– 90g Puderzucker/Zucker
– 1 Pck Vanillezucker
– 1 Eigelb
– 250g Mehl

Für die Creme:

– 125ml Sahne
– 125ml Milch
– 50g Butter
– 1 Ei
– 1 Eigelb
– 2 TL Zucker
– 20g Speisestärke

– 400g Kirschen (frisch oder aus dem Glas)

außerdem:

– Tarteletteförmchen oder Muffinblech
– Rührschüssel
– Küchenwaage
– Handrührgerät (optional)
– Butter/Margarine zum Form einfetten
– kleiner Topf
– Rührlöffel

die Zubereitung

Um den Teig herzustellen, mischt ihr Butter, Zucker, Vanillezucker und das Eigelb zusammen. Leichter geht das, wenn die Butter weich ist, logischerweise. Da meine direkt aus dem Kühlschrank kam, habe ich sie kurz! in die Mikrowelle gestellt – wunderbar.
Dann siebt das Mehl über die Mischung und knetet schön weiter, entweder mit der Hand oder mit dem Rührgerät. Ich mache das meistens per Hand – weil ich erstens gerne matsche und zweitens ein Spülmuffel bin. :twinkle:
Den fertigen Teig packt ihr in Alufolie und legt ihn für etwa 30min in den Kühlschrank.

Nun zu den Kirschen. Wenn ihr, wie ich, die Möglichkeit habt, an frische Kirschen zu kommen, nutzt sie! Die Kirschen gründlich waschen und dann entsteinen; nutzt ihr welche aus dem Glas, lasst sie gut abtropfen, damit euch der Teig nicht matschig wird.
Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Tarteletteförmchen gut einfetten – wer keine von diesen Förmchen hat, kann auch ein Muffinblech benutzen. Wichtig ist nur, dass der Teig dann nicht zu dünn ausgerollt wird, sonst reißt euch später der Boden ab. Ich spreche aus Erfahrung. |D Ich besitze ein “Tartelette-Blech”. Sieht aus wie ein Muffinblech, aber die Mulden sind viiieel flacher. Das funktioniert perfekt!
So, jedenfalls rollt ihr den Teig aus und stecht (zum Beispiel mit einem großen Trinkglas) Teigkreise aus. Diese legt ihr in eure gefettete Form und drückt den Teig ein wenig an die Ränder. Solltet ihr ein normales Muffinblech benutzen, legt die Mulde nicht ganz aus, sondern lasst einen freien Rand von ca 3cm stehen – oder macht den Teig entsprechend dicker.

Das Blech kommt jetzt für ca 10 Minuten in den Backofen, damit der Boden vorbacken kann. In dieser Zeit wird die Creme zusammengerührt:
Sahne, Milch, Ei und Eigelb zusammen mit der Butter, Speisestärke und dem Zucker in einem kleinen Topf unter Rühren zum Aufkochen bringen. Achtet darauf, dass euch nichts anbrennt und erschreckt nicht, wenn die Creme plötzlich dick wird – das ist die Speisestärke, das soll so!

Die vorgebackenen Törtchen aus dem Ofen nehmen, mit Kirschen belegen und Creme darüber streichen; fertig. Die restliche Backzeit liegt bei ca 10 bis 15 Minuten, je nach Teigdicke. Schaut zwischendurch immer mal wieder in den Ofen, damit euch die Ränder nicht schwarz werden! :D

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Hunger!
Noch Kirschen über? Käse-Kirsch-Kuchen ist ebenfalls lecker.

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Aki (Signatur)

2 comments

  1. Man, deine Foodfotos sehen immer total klasse aus :oops: :eek:

    Sag, wie entsteinst du die Kirschen? Einfach auseinanderschneiden, hast du ein besonderes Gerät oder gibts da einen Trick? :)


    zu deinem Kommi: Ninja kommt aus Spanien. Ich habe sie über eine Tierschutzorganisation online “gekauft”. Die hatten eine Homepage (leider gibts die nimmer :() auf denen sie ihre Katzen fotografiert und beschrieben haben.
    Und in Ninja hatte ich mich unter 100ten einfach verliebt. GottSeiDank habe ich auf mein Bauchgefühl gehört und sie “blind” (also ohne erstes ankuscheln) adoptiert.
    Ninja wurde damals auf der Straße gefunden und kam eben in die Pflegestelle (sie ist also nicht vom Züchter oder so :D )

    Eigentlich wollte ich einfach eine Katze aus dem Tierheim. Da die aber hier keine einzeln abgegeben haben und es nur selten Wohnungskatzen gibt, musste ich mich weiter umsehen und kam eben übers Internet an die spanischen Organisationen :)

    Ich kann es jedem, der sich das traut einfach nur empfehlen! Unterm Strich macht das auch nicht mehr aus, als eine Katze aus dem Tierheim und die Tiere sind dir sowas von dankbar, das glaubt man nicht. Zudem sind die Katzen in einem sehr guten Zustand O_O … ich hatte schon angst, ich bekomme eine kränkliche verschnupfte Miez. Im Gegenteil. :)

    GLG Mia

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