[Hohe Küche] Tomaten-Quiche mit Käse und Kräutern

Hohe Küche

Okay – es ist fast zwei Jahre her, dass ich euch mit dem letzten Rezept beglückt habe. Ich gebe zu, ich habe es vermisst und würde das gerne wieder regelmäßiger machen, die Liste der “gern gekocht”-Rezepte ist nämlich um einiges länger geworden.
Fangen wir heute also wieder an – mit einer Tomaten-Quiche. Übrigens gab es hier schonmal ein Quiche-Rezept und bei Lara gab es dieses Jahr eine Erdnuss-Quiche.
Die Versio mit Tomaten ist bei uns seit einer Weile Dauerbrenner und schmeckt auch kalt sehr gut. (Ehrlich gesagt schmeckt sie mir kalt sogar besser!)

Rezept: Tomaten-Quiche | fraeulein-nebel.org

Man braucht:

für den Teig
– 240g Mehl
– 1 Ei
– 3 EL Wasser
– 75g Margarine
– Salz

für Füllung & Guss

– 30g kräftigen Käse (z. B. Cheddar)
– Tomaten (1-2 Handvoll Snacktomaten oder 2 große Tomaten)
– 250g saure Sahne
– 2 Eier
– Salz, Pfeffer
– Kräuter (z. B. italienische TK-Kräuter oder was Balkon/Garten gerade so hergeben)

außerdem:

– Rührschüssel
– Schneebesen
– Tarte-/Quicheform, Backform
– ein wenig Fett zum Einfetten der Form

die Zubereitung

Mischt die Teigzutaten zusammen, bis ein homogener Teig entstanden ist. Ich mache das am liebsten mit der Hand, geht am schnellsten. Der fertige Teig muss nicht kühlen oder ruhen, ihr könnt ihn direkt in die leicht gefettete Form geben. Gleichmäßig ausrollen und einen kleinen Rand hochziehen, fertig.

Schneidet die Tomaten klein – die Snacktomaten halbiere ich normalerweise nur, die größeren Tomaten schneide ich in Scheiben und verteile sie über dem ausgerollten Teig. Käse habe ich meist am Stück und zerkleinere das in Würfelchen, wenn ihr geriebenen Käse nutzt, streut den einfach über die Tomaten. Auch die Schinkenwürfel werden dazu verteilt.

Für den Guss mischt ihr die saure Sahne mit den Eiern, vermischt das Ganze am besten mit einem Schneebesen. Wenn ihr Gewürze und Kräuter dazugegeben habt, gießt ihr die flüssige Masse einfach in eure Form.
Die Quiche darf bei 180°C Umluft für etwa 20 Minuten in den Ofen – schaut aber zwischendurch mal rein, ob sie gleichmäßig bräunt oder doch ein paar Minuten länger braucht. Jeder Ofen ist anders. :)

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Hunger!

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[Hohe Küche] Zimtige Zimtwaffeln #maluAdvent

Hohe Küche

Irgendwo habe ich euch wissen lassen, dass ich Zimtwaffeln backen werde/gerade backe/gebacken habe. Und es wurde mehrfach nach dem Rezept gefragt – das teile ich natürlich gerne mit euch! <3 Das Rezept für die zimtigsten aller Zimtwaffeln, die ich bisher gegessen habe, stammt von Agent Ms Oma. Die Oma-Rezepte sind immer die besten, gelle? Ich habe mich sehr gefreut, dass ich das bekommen habe (und mit euch teilen darf!). Mein erster Versuch war zwar okay, aber bei weitem nicht zimtig genug. Vor allem der Held hat gejammert, dass da viiieeel mehr Zimt reingehört. ;) Rezept: Zimtwaffeln | fraeulein-nebel.org

Man braucht:

für den Teig
– 250g Butter/Margarine
– 350g Zucker
– 4 Eier
– 350g Mehl
– 6g – 30g Zimt, nach Geschmack; ich hatte 15g

außerdem:

– Zimtwaffeleisen (ein Muss!)
– Mehl für die Hände
– Fett für das Waffeleisen
– Handrührgerät oder Küchenmaschine
– scharfes Messer
– Backpapier/Küchenrolle

die Zubereitung

Zimtwaffeln backen ist total easy. Aber zeitaufwändig. Ich wusste, dass es lange dauert. Den Hinweis bekam ich von Mami (Oma mütterlicherseits, ihr wisst schon), von meiner Mutter, von der Schwiegermutter in Spe und von eigentlich allen Leuten, denen ich von diesem Vorhaben berichtet habe. Und trotzdem habe ich es unterschätzt. Alleine backen dauert ewig und drei Tage, zu zweit geht das sicher schneller. Oder es fühlt sich nur schneller an, weil man quatschen kann, ich weiß es nicht.

Genug gelabert, zum Rezept.
Margarine und Zucker vermischen, bis ihr keinen Zucker mehr knirschen hört. Wenn ihr braunen Zucker nehmt, dauert das entsprechend länger, der löst sich nur langsam auf – funktioniert aber auch, die Waffeln werden insgesamt aber etwas bröseliger (whyever).
Das Mehl wird langsam mit druntergemischt – und dann folgt der Zimt. Beim ersten Durchgang hatte ich, wie oben geschrieben, etwas zu wenig Zimt für meinen Geschmack genommen. Drei vorsichtige Teelöffel habe ich reingemischt. Schmeckt auch, und wer es nicht ganz so zimtig mag, fährt damit richtig gut. Beim zweiten Backgang war ich deutlich mutiger (auch dank Agent Ms Mum, hihi~) und habe 15g Zimt in meinen Teig gemischt. Perfekt. :eek:

Sou – der fertige Teig darf im Kühlschrank eine Runde kühlen; wenigstens 30 Minuten, besser für ein paar Stunden, da er doch arg klebrig wird.
Fertig gekühlt? Weiter geht es.

Das Zimtwaffeleisen sollte ordentlich aufheizen – also Stecker rein und auf die Anzeige am Deckel achten. In der Zeit kann ein Teil vom Teig schonmal portioniert werden; mein Anleitungsheftchen hat eine viel zu große Menge pro Waffel vorgeschlagen und alles quadschte an den Seiten raus.. probiert daher ein bisschen aus. “walnussgroße” Kugeln waren zuviel, “Haselnüsse” gingen schon eher. Legt am besten etwas Küchenrolle unter euer Eisen, dann wird die Küche nicht ganz so dreckig. :twinkle:
Das Waffeleisen sollte vor jedem Durchgang leicht gefettet werden, damit die Waffeln sich gut lösen. Also Fettschicht aufbringen, Kugeln verteilen und Deckel zu. Hier müsst ihr wieder die Temperaturanzeige am Deckel beachten, die sagt euch ungefähr, wann die Waffeln fertig sind.

Die fertig gebackenen Waffeln auskühlen lassen, schneiden – und schmecken lassen!

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Hunger!

Ich hoffe, ihr habt bisher Spaß mit dem Adventskalender! Wenn ihr nochmal bei den anderen drei Damen reinschauen wollt, hier geht’s zur Komplettübersicht.
Hüpft zurück zu Ulli, da gab es weihnachtliche Printables!

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