[Hohe Küche] Zimtige Zimtwaffeln #maluAdvent

Hohe Küche

Irgendwo habe ich euch wissen lassen, dass ich Zimtwaffeln backen werde/gerade backe/gebacken habe. Und es wurde mehrfach nach dem Rezept gefragt – das teile ich natürlich gerne mit euch! <3 Das Rezept für die zimtigsten aller Zimtwaffeln, die ich bisher gegessen habe, stammt von Agent Ms Oma. Die Oma-Rezepte sind immer die besten, gelle? Ich habe mich sehr gefreut, dass ich das bekommen habe (und mit euch teilen darf!). Mein erster Versuch war zwar okay, aber bei weitem nicht zimtig genug. Vor allem der Held hat gejammert, dass da viiieeel mehr Zimt reingehört. ;) Rezept: Zimtwaffeln | fraeulein-nebel.org

Man braucht:

für den Teig
– 250g Butter/Margarine
– 350g Zucker
– 4 Eier
– 350g Mehl
– 6g – 30g Zimt, nach Geschmack; ich hatte 15g

außerdem:

– Zimtwaffeleisen (ein Muss!)
– Mehl für die Hände
– Fett für das Waffeleisen
– Handrührgerät oder Küchenmaschine
– scharfes Messer
– Backpapier/Küchenrolle

die Zubereitung

Zimtwaffeln backen ist total easy. Aber zeitaufwändig. Ich wusste, dass es lange dauert. Den Hinweis bekam ich von Mami (Oma mütterlicherseits, ihr wisst schon), von meiner Mutter, von der Schwiegermutter in Spe und von eigentlich allen Leuten, denen ich von diesem Vorhaben berichtet habe. Und trotzdem habe ich es unterschätzt. Alleine backen dauert ewig und drei Tage, zu zweit geht das sicher schneller. Oder es fühlt sich nur schneller an, weil man quatschen kann, ich weiß es nicht.

Genug gelabert, zum Rezept.
Margarine und Zucker vermischen, bis ihr keinen Zucker mehr knirschen hört. Wenn ihr braunen Zucker nehmt, dauert das entsprechend länger, der löst sich nur langsam auf – funktioniert aber auch, die Waffeln werden insgesamt aber etwas bröseliger (whyever).
Das Mehl wird langsam mit druntergemischt – und dann folgt der Zimt. Beim ersten Durchgang hatte ich, wie oben geschrieben, etwas zu wenig Zimt für meinen Geschmack genommen. Drei vorsichtige Teelöffel habe ich reingemischt. Schmeckt auch, und wer es nicht ganz so zimtig mag, fährt damit richtig gut. Beim zweiten Backgang war ich deutlich mutiger (auch dank Agent Ms Mum, hihi~) und habe 15g Zimt in meinen Teig gemischt. Perfekt. :eek:

Sou – der fertige Teig darf im Kühlschrank eine Runde kühlen; wenigstens 30 Minuten, besser für ein paar Stunden, da er doch arg klebrig wird.
Fertig gekühlt? Weiter geht es.

Das Zimtwaffeleisen sollte ordentlich aufheizen – also Stecker rein und auf die Anzeige am Deckel achten. In der Zeit kann ein Teil vom Teig schonmal portioniert werden; mein Anleitungsheftchen hat eine viel zu große Menge pro Waffel vorgeschlagen und alles quadschte an den Seiten raus.. probiert daher ein bisschen aus. “walnussgroße” Kugeln waren zuviel, “Haselnüsse” gingen schon eher. Legt am besten etwas Küchenrolle unter euer Eisen, dann wird die Küche nicht ganz so dreckig. :twinkle:
Das Waffeleisen sollte vor jedem Durchgang leicht gefettet werden, damit die Waffeln sich gut lösen. Also Fettschicht aufbringen, Kugeln verteilen und Deckel zu. Hier müsst ihr wieder die Temperaturanzeige am Deckel beachten, die sagt euch ungefähr, wann die Waffeln fertig sind.

Die fertig gebackenen Waffeln auskühlen lassen, schneiden – und schmecken lassen!

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Hunger!

Ich hoffe, ihr habt bisher Spaß mit dem Adventskalender! Wenn ihr nochmal bei den anderen drei Damen reinschauen wollt, hier geht’s zur Komplettübersicht.
Hüpft zurück zu Ulli, da gab es weihnachtliche Printables!

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[Hohe Küche] Marmeladentaler mit Schuss #maluAdvent

Hohe Küche

Advent, Advent, mein Ofen brennt. Kennt ihr? :twinkle:
Also, nicht im wörtlichen Sinne, aber am Wochenende ist er schon ziemlich heißgelaufen – kein Wunder, bei den Mengen an Plätzchen, die ich mit dem Helden backe! Unter anderem gibt es heute – im Rahmen des #maluAdvent als achtes Türchen – das Rezept für unsere Marmeladentaler. Mit Schuss, höhö~ Wobei der optional ist. Lecker. Aber optional.
Los geht’s, auf an die Backbleche!

Rezept: Marmeladentaler mit Schuss | fraeulein-nebel.org

Man braucht:

für den Teig
– 120g Zucker
– 1 Eigelb
– 1 Pck Vanillezucker
– 250g Butter o. Margarine
– 1 Schnapsgläschen Rum
– 400g Mehl
– Zitronenaroma

– Marmelade nach Geschmack (rot, gelb, egal.)
– extra Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche

außerdem:

– Keksausstecher (unterschiedlich große Kreise, unterschiedlich große Gläser, …)
– Rührschüssel
– Handrührgerät
– Backblech(e)
– Küchensieb
– Nudelholz
– Backpapier fürs Blech
– kleiner Topf

die Zubereitung

Mischt die Zutaten zusammen – Zucker, Eigelb und Vanillezucker mit der Butter schaumig rühren. Zitronenaroma – oder “das echte” Aroma in Form von Schalenabrieb – dazu, ebenso den Rum. Held und ich haben was kräftiges genommen, kubanischen braunen Rum. Der ungebackene Teig riecht relativ stark danach, nach dem Backen vergeht das aber.
Das Mehl dazu sieben.
Der fertige Teig sollte dann etwas ruhen und kühlen; am besten für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank packen.

Jetzt der spaßige Teil! :eek: Der gekühlte Teig wird portionsweise ausgerollt (etwa 3-4mm dick) und ausgestochen. Für die Böden einfach den größeren Kreis ausstechen, für die Ringe mit dem kleineren aus der Mitte was rausstechen.
Die Rohlinge werden dann auf’s Backblech gelegt und dürfen bei 180°C für etwa 8-10 Minuten in den Ofen. Schaut aber bitte zwischendurch nach euren Plätzchen, jeder Ofen ist anders!

Während die Kekse backen, wird die Marmelade in einem Topf leicht erwärmt. Kochen sollte sie nicht, sie muss einfach nur etwas flüssiger werden, dann lässt sie sich besser verstreichen. Löffelt die Marmelade auf den Plätzchenboden und klebt einen Teigring darauf – fertig!

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Hunger!

Ich hoffe, ihr habt bisher Spaß mit dem Adventskalender! Wenn ihr nochmal bei den anderen drei Damen reinschauen wollt, hier geht’s zur Komplettübersicht Gestern hat Lara Pralinen gemacht, morgen geht’s weiter bei Missi weiter. :)

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